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Hybridantriebe für Kleinwagen

admin am 24. November 2010

Die japanischen Automobilhersteller Toyota und Honda statten nun mehrere kleinere Modelle mit Doppelmotoren aus. Ab 2011 sollen bereits bekannte Modelle wie der Toyota Yaris und der Honda Jazz mit einem Hybridantrieb erhältlich sein.

Alternative Antriebe für alle

Das Unternehmen Honda setzt bei der Technologie auf die gleiche Elektro-Benzin-Kombination, gekoppelt mit einem CVT-Getriebe für die Kraftübertragung, die es bereits bei den Modellen CR-Z, Civic und Insight verwendet hat. Erfahrungsberichte wird man bestimmt in absehbarer Zeit im Honda Forum lesen können. Dort kann man sich zumindest sicher sein, dass es sich um Erfahrungen der Fahrer und nicht der Verkäufer handelt. Diskussion über die bereits vorhanden Modelle mit Hybridantrieb kann man sowohl dort als auch, in Bezug auf das andere Unternehmen, im Toyota Forum finden. So kann man auf Seiten der Autoliebhaber im Honda Forum schon kritische Stimmen über den hohen Benzinverbrauch wahrnehmen. Wohingegen laut Herstellertest bei dem neuen Honda Jazz Hybrid ein reduzierter Verbrauch der Fall sein soll. Angeblich werden auf 100 Kilometer Strecke 4, 4 Liter Super verbraucht und 104 Gramm CO2 ausgestoßen. Als Energiespeicher verwendet Honda übrigens unter dem Kofferraumboden angebrachte IMA-Batterien.

Zu dem Toyota Yaris Hybird sind noch keine weiteren technischen Angaben bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass der Hersteller sich an das Modell Prius halten wird. Wie man auch im Toyota Forum weiß, ist bei dem Automobilhersteller jedoch noch immer zumindest fast nichts unmöglich.

Beide Unternehmen haben erklärt, dass sie mit dem Einbau von Hybridantrieben in ihre kleineren Modelle die alternativen Antriebsmöglichkeiten für jeden bezahlbar machen wollen. Die neu ausgestatteten Modelle sollen 2011 auf den Markt kommen. Während bei Toyota ein Preis von ca. 11000 Euro angegeben wird, möchte Honda den Preis erst kurz vor Verkaufsstart mitteilen.

Hybridmotor

Hier geht es natürlich um die Sorte Hybridantrieb, die mit Elektrizität und Kraftstoff arbeitet. Selbstverständlich gibt es weit mehr Arten von Hybridantrieben, beispielsweise die Kombination aus Elektrizität und Muskelkraft bei einem Elektrofahrrad. Die kombinierten Verbrennungs-Elektroantriebe sind die Hybrid-Motoren, die sich auf dem deutschen Automobilmarkt seit einigen Jahren am ehesten verbreiten. Andere Hybridantriebsmodelle haben sich bisher nicht durchgesetzt. Wobei man natürlich zugeben muss, dass auch die Hybridantriebe an sich in der Nachfrage noch weit hinter einfachen Verbrennungsmotoren zurückliegen.

Bei einem Hybridantrieb kann der Verbrennungsmotor meist länger in einem besseren Wirkungsgradbereich laufen. Der dadurch entstehende Energieüberschuss wird für die Akkuladung verwendet. Sollte keine oder nur eine sehr geringe Antriebsleistung benötigt werden, schaltet sich der Verbrennungsmotor ab. Ein Hybridmotor spart also eine beträchtliche Menge an Kraftstoff, was sowohl für die Brieftasche als auch für die Umwelt gut ist. Bei einem Hybridantrieb gleichen beide Antriebe außerdem die Schwächen des jeweils anderen teilweise aus. Zum Beispiel bietet eine Elektromotor gleich nach dem Anlassen ein hohes Drehmoment und lässt dabei nach, wenn der Verbrennungsmotor erst das hohe Drehmoment erreicht. Dadurch kommt es zu einer verbesserten Beschleunigung. Der Nachteil bei Hybridwagen besteht für die meisten Fahrer in der vergleichsweise geringeren Höchstgeschwindigkeit, die diese Modelle, im Gegensatz zu allein mit Verbrennungsmotor betriebenen Fahrzeugen, erreichen. Wer gerne mehr zu dem Thema wissen und sich mit anderen Fahrern darüber austauschen möchte, findet im Honda Forum und im Toyota Forum bestimmt gute Ansprechpartner.

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